Marderabwehr

Unliebsame Untermieter – professionelle Abwehr

Marder in Wohnung und AutoMarder sind dafür berüchtigt, sich im Motorraum von Fahrzeugen an Kabeln, Schläuchen und Dämmmaterial zu schaffen zu machen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern unter Umständen auch teuer. Doch nicht nur in Fahrzeugen richten die kleinen Räuber erheblichen Schaden an, auch Haus und Hof des Menschen zählt der Marder zu seinem Revier.

Durch das Fehlen natürlicher Feinde und schwindender Unterschlupfmöglichkeiten in der Natur, kommt es immer häufiger zu Ansiedlungen des Steinmarders in menschlicher Nähe! Auch die heutzutage fehlenden Anreize einer Bejagung durch die Jägerschaft, begünstigt eine
Zunahme dieser Art!



Der Marder ist dämmerungs- und nachtaktiv und versteckt sich in der Regel vor dem Menschen. Daher werden Sie ihn nur selten zu Gesicht bekommen. Trotzdem werden Sie es merken, wenn sich ein Marder z.B. Ihren Dachboden als Wohnstätte ausgesucht hat. Vor allem dann, wenn sich dort eine ganze Familie eingenistet hat, kann
dieses zu einem echten Problem werden. Neben der nächtlichen Ruhestörung sind es vor allem die Überreste von Fraß und anderen Hinterlassenschaften wie Kot und Urin, welche dann durch die Decke dringen und so für üble Gerüche sorgen.

Marder bedienen sich vorwiegend tierischer Kost. Das Nahrungsspektrum kann jahreszeitlich, je nach Angebot, dennoch stark variieren. Sie ernähren sich von kleinen Säugern wie Nagetieren und Kaninchen, Vögeln und deren Eiern, Fröschen und Insekten. Auch vor Hühnerställen machen die kleinen Raubtiere nicht Halt. Gerade selbständig werdende Jungtiere, ergänzen im Sommer und Herbst gerne ihre Nahrung durch pflanzliche Kost, wie Beeren, Obst und anderen Früchten. Die Angewohnheit der Tiere, sich Nahrungsvorräte anzulegen, ist vor allem in der warmen Jahreszeit sehr unangenehm! Die Beute wird auf Ihrem Dachboden verstaut und  durch die Wärme in kürzester Zeit  für den Marder ungenießbar. Diese Tierkadaver sorgen dann für üble Gerüche und schaffen somit
Entwicklungsmöglichkeiten für andere Parasiten und Krankheiten! Auch sind Marder Überträger von Krankheiten wie Räude oder Staupe, welche vor allem Ihren Haus- und Nutztieren gefährlich werden können!

 

Neben den gesundheitlichen Gefahren sind es eher die unsichtbaren Schäden, die die Tiere zur lästigen Plage machen. Deshalb sollten Sie reagieren, wenn Sie Marder in Ihrer Umgebung vermuten. Da man sie wie gesagt selten zu Gesicht bekommt, achten Sie auf Kratzspuren sowie Kratz- und Scharrgeräusche. Unangenehme Gerüche sowie Verschmutzungen, dazu Marderkot und Beutereste sind ebenfalls wichtige Indizien, ebenso Bissschäden an Elektrokabeln oder – in Fahrzeugen – an Brems-, Benzin- und Hydraulikleitungen.

Marder fallen unter das Tierschutzgesetz und unterliegen dem Jagdrecht, so dass für sie Jagd- und Schonzeiten gelten. Gerade zur Aufzuchtszeit ihrer Jungen, wäre es eine Straftat, Elterntiere zu töten! Hier stehe ich Ihnen gern mit Informationen aber auch effektiven Abwehrmaßnahmen zur Verfügung, um Ihr Marderproblem zu lösen.

Marder unterm DachMarder hat die Isolierung zerstört
Marder hat sich ein Nest im Dachstuhl gebautMarderfamilie erfolgreich gefangen